Sauerteig gibt dem Brot per se ein kräftiges Aroma. Der hohe Saaten-Anteil tut sein Übriges dazu und sorgt für vielfältig-nussige Noten. Der krachenden Kruste verleihen sie außerdem optisch einen besonderen Charakter. Die Krume des Brotes ist saftig und grobporig. Ein rustikales Gebäck, das gleichzeitig sehr locker daherkommt.
Aus wenigen einfachen Zutaten kann so schmackhaftes Brot entstehen. Gutes Mehl und viel Zeit für seine Fermentation – das ist alles, was man braucht. Das Ergebnis ist ein Allrounder, der sich mit herzhaften Belägen genauso gut verträgt wie mit süßen Aufstrichen. Das macht ihn zum perfekten Einstiegs- und Verschenk-Brot.
Wenn man Quittengelee selbst herstellt, hat man Quittentrester übrig. Das sind die Fruchtbestandteile, die nach dem Auspressen zurückbleiben. Viel zu oft wird der Trester weggeworfen, dabei lässt er sich sehr gut in Gebäcken verarbeiten und sorgt für vollmundig-fruchtigen Geschmack. Das Vollkornmehl und eine lange Gare werten die süßen Brötchen geschmacklich noch auf, Mandeln geben ihnen angenehmen Biss. Die Gebäcke eignen sich auch sehr gut als Dessertbrötchen.
Brot und Kartoffel – das ist eine perfekte Verbindung. Der Geschmack des Gemüses harmoniert himmlisch mit den Getreide-Aromen. Darüber hinaus bringt der Erdapfel Saftigkeit in die Krume und sorgt so für eine lange Frischhaltung. Ein leichter Aufstrich genügt schon, um eine Scheibe zu veredeln, die aber auch herzhaften Belägen eine geschmackvolle Bühne bereitet.
In Mexiko ist der „Tag der Toten“ ein Grund zum Feiern. An dem nämlich kehren, so der weit verbreitete Glaube, die Seelen der Verstorbenen aus dem Jenseits zu ihren Familien zurück. Kein Wunder, dass sie nach der langen Reise ordentlich Hunger haben. Ihnen zu Ehren wird das süße Hefegebäck „Brot des Toten“ gebacken, das sich auch die Lebenden mit Wonne einverleiben.