Roggen, nichts als Roggen. Und das in ganzer Vielfalt – sowohl als Mehl als auch in gekeimter Form. Die vitaminreichen Sprossen bringen neben dem Sauerteig ein besonderes Aroma ins Brot. Sie sorgen dabei für eine wattige Krume und nussige Note. Eine Zutat, die klassisches Roggenbrot neu interpretiert.
Jetzt wird’s herzhaft. Roggen und Dinkel sind immer ein exzellentes Duo. Sie ergänzen sich hervorragend im Aroma. Allerdings neigen beide auch zum Trockenbacken. Enstprechend ist es ratsam, mit handwerklichen Tricks gegenzusteuern. So steht mit wenig Aufwand bald ein saftiges Brot auf dem Tisch, das langanhaltend satt macht.
Eine Mehlsorte, Wasser, Salz: Mehr steckt nicht drin. Und dennoch ist das Brot ein Gedicht. Die karamellige Kruste, die weiche Krume, das milde Aroma verwöhnen den Gaumen. Dabei braucht es nicht einmal viel Zeit. Denn hier werden die Reste der Lievito-Madre-Auffrischung verwertet.
Mehr Genuss mit Nuss: Die Frucht zaubert hier einen echten Allrounder. Etwas Butter genügt bereits und das Brot wird zum perfekten Begleiter eines frischen Salates oder auch zu einer deftigen Käse-Wurst-Platte. Auch mit Honig oder anderen süßen Aufstrichen verwöhnt es die Geschmacksnerven. Das Nussbrot kommt zudem mit nur wenig Hefe aus.
Es geht nichts über das Gefühl, frisches Selbstgebackenes in köstliches Olivenöl zu dippen. Nach dem Aufbrechen der Kruste breitet sich dabei bereits der aromatische Duft der Grissini im Raum aus. Das besondere Etwas bringt dann noch ein pikant-salziges Meeresaroma in den Teig – in Form getrockneter Algen.