Die steigende Mehl-Vielfalt seit einigen Jahren kann man nur gut finden. War Kamutmehl zunächst nur als Vollkorn-Variante erhältlich, findet man inzwischen immer öfter auch die helle Variante. Die überzeugt nicht nur mit guten Teigeigenschaften, sondern auch mit einem hervorragenden, cremigen Aroma. Unterstrichen von milder Säure harmonieren viele Aufstriche mit dem Brot.
Gelbweizenmehl ist eine alte Weizensorte, die jedoch nicht zu den Urkornsorten gezählt wird. Das Auszugsmehl wird wegen seine Gelbfärbung gern für süßes Hefegebäck oder Spätzle verwendet. Als Vollkornmehl lässt es sich sehr gut für Brotteige einsetzen und gibt auch ihnen eine schöne, gelbliche Farbe. Esprit erhält das Brot zudem durch Orangensaft als Schüttflüssigkeit.
Hafer und Hirse enthalten viele Vitamine und zahlreiche andere gesundheitsfördernde Stoffe. Beide Getreidesorten sind sehr bekömmlich und magenfreundlich. In dem Brot wird die Hirse nicht als Kochstück, sondern als Brühstück verwendet. Das sorgt für den gewollten Knusper-Knistereffekt.
Ein Brot ohne Mehl, Hefe und Sauerteig – das funktioniert, sehr gut sogar. Dank Flocken, Kernen und Saaten ist es ein wahres Kraftpaket voller Ballaststoffe. Um noch mehr Nährstoffe zu gewinnen, kommen gekeimte Einkorn- und Roggenkörner in den Teig. Trotz einer verhältnismäßig langen Backzeit ist das Brot saftig und hält lange frisch.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Das flinke Dinkelchen hat eine fluffige Krume, Buttermilch und Brühstück verleihen dem Brot trotz Vollkornmehl Leichtigkeit.