Charakteristisch für Waldstaudenroggen ist nicht allein die satt-dunkle Farbe, sondern darüber hinaus sein moosig-erdiger Geschmack. Besonders aromatisch und bekömmlich gelingt das Brot, da hier gleich zwei Sauerteige aufeinandertreffen. So sorgt der Weizen nicht nur für Stabilität im Teig, sondern bildet in dem wild aufgerissenen Laib außerdem einen interessanten geschmacklichen Gegenpol zum Ur-Roggen.
Pessach zählt zu den wichtigsten Festen der jüdischen Kultur. Es erinnert an die Befreiung aus der Sklaverei, den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Traditonell gegessen wird Matze am ersten Abend der Woche, in der gesäuerte Lebensmittel tabu sind. Damit erinnert man an die Flucht, die keine Zeit mehr ließ, Brotteige gären zu lassen.
Schon allein aufgrund der hübschen Form zieht das Gebäck alle Blicke auf sich, sobald es zum Tee serviert wird. Ein dezentes Marzipan-Aroma wandert bereits beim Backen durch den Raum. Dank der saftigen Füllung schmecken die Schleifen auch am nächsten Tag noch wie frisch zubereitet.
Mandeln enthalten viele Nähr- und Vitalstoffe. Im Brot entwickeln sie zudem einen nussigen Geschmack, der durch Vollkorn- sowie Buchweizen- und Hafermehl noch unterstützt wird. Das Brot schmeckt besonders gut mit rahmigem Käse und Marmelade, aber auch pur – wobei insbesondere der anhaltend nussige Nachgeschmack überzeugt.