Gutes Weizenmehl, Sauerteig und jede Menge Zeit – viel mehr braucht es nicht für ein schmackhaftes wie bekömmliches Brot, dessen luftige Krume den Gaumen mit herrlichem Aroma kitzelt. Tara ist eine Reminiszenz an das fluffige Tartine, für das oft besonders kleberstarke Mehle zum Einsatz kommen. Die braucht es hier nicht. Das neue BROTGranulat (siehe Seite 27) hilft bei Volumen und Saftigkeit, aber auch ohne wird es ein exzellenter Laib.
Mit dem Herbst stehen auch wieder spukige Feiertage ins Haus. Neben den klassischen Gruselfilmen und einem schaurig schönen Büfett darf natürlich auch ein selbstgebackenes Brot nicht fehlen. Dieses Spinnenbrot ist ein echter Hingucker auf der nächsten Halloweenparty.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Das aromatische Kamutmehl gepaart mit Skyr und Gewürzen verleiht dem Brot seinen besonderen Charakter.
Was macht man mit Teigresten, die beim Auffrischen eines Sauerteigs anfallen? Es gibt zahlreiche Tipps zur Weiterverwendung. Zum Beispiel können sie als Aromageber dem Teig für Brote beigefügt oder zu köstlichen Crêpes werden. Oder aber zu knusprigen und vielfältig kombinierbaren Sauerteig-Crackern.
Der Duft von Brot ist betörend. In diesem Fall mischt sich unter den appetitlichen Geruch von frisch Gebackenem eine besondere Salbei-Note. Die Blätter der intensiv würzigen Pflanze schmecken leicht bitter und besitzen eine sanfte Schärfe, die sie im Wasser-Milch-Bad abgemildert an den Teig abgeben. Mit Butter oder pur sind die Baguettes ein herrlicher Genuss.