Paolo ist ein waschechter Italiener mit nordischem Einschlag. Hartweizen ist das einzige Getreide, das im Pagnotta zum Einsatz kommt. Seine gelbe Farbe und das zimtige Aroma wecken sofort Erinnerungen an einen Abend in der Trattoria, an dem während des Speisekarten-Studiums schon einmal Brot ins Öl gedippt wird. Nur einen Unterschied registriert der Gaumen sofort. Ganz unitalienisch unterstreicht Salz den Geschmack des Brotes.
Wer mit Vergnügen Malzbier trinkt, liebt dieses Brot. Vor dem Backen wird der Teigling mit einer Streiche aus dem süßlichherben Getränk behandelt. Das sorgt nicht nur für besondere Aromen, sondern auch für eine knackige Kruste. Das Brot passt perfekt zu kräftigem Käse oder einem anderem herzhaftem Belag.
Mit diesem vielfältigen Laugenstern aus verschieden dekorierten Brötchen stiehlt man auf dem nächsten Grillfest anderen Gästen garantiert die Show – und wird sicher herzlich willkommen geheißen. Die saftigen Brötchen mit ihrer aromatischen, laugengebräunten Außenhaut sind perfekte Begleiter zum Barbecue – egal ob mit Fleisch oder vegetarisch. Die Saaten und Körner sorgen nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich für Abwechslung.
Was war das für ein Start in den Sommer? Kaum hatte man sich auf Kälte eingestellt, schien die Sonne. Freute man sich, suchte leichtere Kleidung raus, zog der Himmel wieder zu und das Frösteln begann. Der Roggen steht in diesem Brot für die kühlen Winde, der helle Weizen für milde Tage, der Hartweizen für die Hoffnung auf einen italienischen Sommer.
Ob zum Heimkinoabend auf dem Sofa oder mit einem Glas Wein auf der Terrasse – die fingerdicken Brotstangen zum Knuspern sollten bei beidem nicht fehlen. Dabei können Grissini einfach so oder mit einem Dip verfeinert gegessen werden. Ergänzt zum Beispiel durch eine Auswahl an Gemüsesticks oder Käsehäppchen sind sie eine abwechslungsreiche Knabberkost.