Mit dem Dreikorn wurde ein Kandidat zum Brot des Jahres erkoren, der besonders viel Kreativität zulässt. Denn welches Korn zum Einsatz kommt, ist dem Einfallsreichtum der Bäckerinnen und Bäcker überlassen. Hier bringt ein Sauerteig aus Einkorn mildes Aroma in den Teig. Dazu gesellt sich sein Nachfahre – Dinkel. Während beim Einkorn an jeder Ährenspindel nur ein Korn wächst, sind es beim Dinkel zwei. Genauso wie beim Weizen, der das Familientreffen vervollständigt. Die drei Getreide sind genetisch eng verwandt.
Ein dunkles und kräftiges Backwerk mit einer überraschend weichen Krume ist das Sonnenblumenbrot. Die Kerne sorgen für zusätzlichen Biss. Nach der Ruhezeit ist der Teig so kompakt, dass das Brot ohne Form gebacken werden kann. Dann steht einer herzhaften Brotzeit nichts mehr im Wege.
Diese Buffalo-Wings werden ohne Fleisch, dafür mit leckerem Blumenkohl zubereitet. Für die Panade kommt überschüssiger Sauerteig zum Einsatz. Knusprig von außen, saftig von innen, eignen sich die Häppchen für jedes Büffet. Karamellisierter brauner Zucker und das Aroma geräucherter Paprika lassen Barbecue-Herzen höher schlagen.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Hier kommen Lievito Madre oder Anstellgut lediglich als Geschmacksgeber und nicht als Triebmittel zum Einsatz.
Wer an Brioche denkt, hat vermutlich sofort Bilder von frischer Butter und hausgemachter Marmelade auf einer Scheibe des fluffigen Hefegebäcks im Kopf. Doch auch in einer deftigen Version kann sich das Weißgebäck sehen lassen. Ob zum herzhaften Frühstück oder zu einer würzigen Käseplatte – der französische Klassiker ist variantenreich.