Hanfsamen sind natürliche Proteinquelle und Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dem Brot geben sie einen herb-nussigen Geschmack. Der passt zu deftigen Belägen wie aromatischem Käse und verschiedenen Wurstspezialitäten. Wer’s etwas milder mag, reduziert die Hanfmehl-Menge im Hauptteig und ersetzt sie durch Roggen.
Gemüsebeilage und Begleitbrot in einem – selten passte ein Brot so gut zum Grillen. Erbsen geben diesem Laib seine originelle Optik, aber auch einen interessantes Aroma. Das trifft nicht zwingend den Geschmack aller Barbecue-Gäste. Aber massentaugliche Baguettes können die anderen gern mitbringen. Originellsein bleibt diesem Brot vorbehalten.
Mit dem Dreikorn wurde ein Kandidat zum Brot des Jahres erkoren, der besonders viel Kreativität zulässt. Denn welches Korn zum Einsatz kommt, ist dem Einfallsreichtum der Bäckerinnen und Bäcker überlassen. Hier treffen sich die drei Freunde Weizen, Dinkel und Roggen, die sich hervorragend ergänzen und auch noch extrem simpel zu handhaben sind.
Ob mit fruchtigem Aufstrich oder einem Nussmus – Milchbrötchen sind besonders lecker, wenn sie mit süßen Komponenten verfeinert werden. Klassischerweise mit Weizenmehl gebacken, kommen sie aber auch mit einer Dinkel-Begleitung bestens zurecht. In Kombination mit Japanischer Hefe werden sie zum echten Highlight auf dem Frühstückstisch.
Das Paderborner ist ein Klassiker unter den Mischbroten, erkennbar an der traditionell gestippten Oberfläche. Wo sonst Weizen den Roggen ergänzt, ist es hier Dinkel. Ein Getreide, das die aromatischen Noten des Roggens perfekt abrundet. Dabei treffen sie ganz gegensätzlich aufeinander – dunkles Vollkorn- und helles Auszugsmehl.