Die Kombination aus Quinoa- und Sorghummehl verleiht dem Brot einen angenehm kräftigen Geschmack. Sorghumhirse eignet sich aufgrund des leicht süßlichen Aromas und der tollen Backeigenschaften wunderbar für die glutenfreie Bäckerei. Auch wenn diese Hirseart in Deutschland nicht immer leicht zu bekommen ist, lohnt es sich doch, sie einmal auszuprobieren.
Der klassische Weizenbrot-Teig mit einem hohen Anteil reifer Lievito Madre wird direkt aus dem Kühlschrank ohne weitere Stückgare verarbeitet. Die Vorbereitung kann bequem am Vortag erfolgen. Das kross gebackene Brot bringt die mediterrane Lebensart auf den Tisch und spricht alle Sinne an.
Ein Urgetreide-Mischbrot, das die positiven Eigenschaften von Sauerteig und Lievito Madre vereint. Kräftiger Champagnerroggen trifft auf vielseitigen und kleberstarken Weizen. Die Madre sorgt für ordentlich Trieb und eine elastische Porung. Das Brot hält lange frisch und besticht durch vielfältige Aromen sowie eine krachende Kruste. Brotkultur at it’s best.
Pane Francese bedeutet übersetzt nichts anderes als Französisches Brot. Es ist die italienische Interpretation des Baguettes. Und damit kommt es dem Ciabatta näher als dem vermeintlichen Vorbild. Hier bringt Sauerteig noch zusätzlich Geschmack in den Teig. Er kann aber problemlos durch einen Hefevorteig ersetzt werden. Kräftig ausgebacken ist das Brot ein aromatischer Begleiter zu Salat, Vorspeisen sowie Gegrilltem. Oder auch schlicht ein leckerer Snack zwischendurch.
Schon früh reichten Menschen Palmbrezeln zum Abendmahl. Historikerinnen und Historiker verfolgten die Spuren des Gebäcks bis ins zweite Jahrhundert nach Christi Geburt zurück. Später stand die Brezel für die Fastenzeit, doch nach Entbehrung schmeckt das knusprige Hefegebäck heute nicht mehr. Im Gegenteil: Frisch aus dem Ofen mit Butter serviert, wird sie zum Festschmaus an Ostern.