Rúgbrauð ähnelt nicht nur in seiner Zubereitung dem Pumpernickel. Es ist aber deutlich süßer und überrascht mit Hefe als Triebmittel. Das kompakte und malzig-süßliche Brot eignet sich für einmalige Geschmackskompositionen. Süßes, Deftiges und gar salziger Fisch machen sich wunderbar auf einer Scheibe Rúgbrauð.
Sehr beliebt sind die mallorquinischen Ensaïmada mit einer Füllung aus Kürbiskonfitüre. Doch auch ohne viel Schnickschnack, simpel gehalten und auf die wesentlichen Zutaten konzentriert, schmeckt das Hefegebäck von der populären Urlaubsinsel morgens, mittags oder abends – ganz nach eigener Vorliebe.
Açmalar sind mild-süße und ausgesprochen weiche Kringel, die es ofenfrisch in jeder türkischen Bäckerei zu kaufen gibt. Üblicherweise werden sie zu einer Tasse schwarzen Tees serviert. Belegt machen sie sich auch gut als Sandwich „to go“. Gefüllte Varianten stehen hoch im Kurs, beispielsweise mit Schafskäse und gehackter Petersilie. Einen sehr intensiven und einzigartigen Geschmack bekommen sie, wenn sie mit Schwarzkümmel bestreut werden.
In der Freien und Hansestadt Hamburg kann eine Bäckerei ohne sie nicht überleben. Es gibt sogar Filialen, die sich einzig und allein den unterschiedlichsten Variationen dieses Gebäckes verschrieben haben: mit Schokostückchen, Körnern oder Streuseln – es gibt Franzbrötchen in ungezählten Versionen. Mit der klassischen Zimt-Zucker-Variante kann man allerdings nichts falsch machen, die schmeckt wohl (beinahe) allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Elbmetropole.
Kanelstang bedeutet übersetzt einfach: Zimtstange. Praktisch ist die Form, denn das Gebäck präsentiert sich gut auf dem Tisch. Bei einem geselligen Beisammensein können sich einfach alle ein Stück abbrechen und zu einem warmen Kakao oder Kaffee schlemmen. Wer Hygge lebt, genießt und nimmt sich Zeit für besonders leckere Momente.