Das ghanaische Tea Bread ist ein mildes, hell gebackenes Gebäck und bekommt regelmäßig den Zusatz „soft“ zugesprochen. Besonders lecker ist es mit knuspriger, dünner Kruste ganz frisch aus dem Ofen. Es wird am besten frisch verzehrt. Der Naturjoghurt verleiht der Krume eine ganz besondere Saftigkeit, die Muskatnuss einen einzigartigen Geschmack. Gegessen wird es gerne mit ein wenig Olivenöl.
Prag hat Trdelníki berühmt gemacht. Millionen Gäste aus aller Welt haben dort bereits an dem Gebäck geknabbert und erinnern sich wohlig zurück. Nicht selten wurde ihnen weisgemacht, es handle sich um eine alt-böhmische, also tschechische Spezialität. Die Wahrheit ist eine andere. Die Wurzeln der süßen Knabberei liegen im slowakischen Skalica. Dort ersann der Koch József Gvadányi die Mischung aus Baumkuchen und ungarischem Striezel im 18. Jahrhundert. Während die Marketing-Leute noch streiten, wird hier lieber der Teig bereitet. Für den Genuss einer süßen Leckerei, die man sonst in den Straßen der Moldau-Metropole genießt.
Faworki sind kleine Schleifchen und wunderbar als Snack geeignet. Besonders ist der Wodka im Teig des Schmalzgebäcks. Er verleiht ihm – zusammen mit der Milch – seine fluffige Krume. Der hohe Ei-Anteil trägt sein Übriges zu einem saftigen Geschmack bei. Der Begriff Faworki ist übrigens dem dem Französischen entlehnt – als Bezeichnung für bunte Schleifen. Sie wurden den Damen im Mittelalter von ihren Rittern angeheftet und später unter Liebenden ausgetauscht. In den USA heißt das Einwanderungs-Gebäck Angel Wings (Engelsflügel).
Aus England kommend, sind diese Teigteilchen in den USA und Australien erst richtig berühmt geworden. Anders als erwartet, handelt es sich bei den Englischen Muffins nicht um ein süßes Gebäck, sondern um eine landestypische Art von Frühstücksbrötchen oder Sandwiches, die üblicherweise mit herzhaftem Schinken und Ei belegt gegessen werden. Es spricht jedoch nichts dagegen, die fluffigen Happen auch mit der Lieblingsmarmelade oder süßem Honig zu genießen.
Fleisch, Fisch, Gemüse, Ei – der Kreativität bei der Füllung des lateinamerikanischen Klassikers Empanada sind keine Grenzen gesetzt. Wer die chilenische Version bevorzugt, legt sich auf Hackfleisch, Rosinen und Ei fest. Mit einer aufeinander abgestimmten Auswahl an Gewürzen wird das Gebäck geschmacklich abgerundet.