Einem Bezirk Lissabons, Belem, entstammen die Pasteis de Nata. Daher werden sie oft auch Pasteis de Belem genannt. Gebacken wurden sie im frühen 19. Jahrhundert von portugiesischen Mönchen im Hieronymus-Kloster. Das heutige Weltkulturerbe ist die Geburtsstätte der kleinen Leckereien: Einer der Mönche verkaufte das Rezept seinerzeit an die benachbarte Zuckerraffinerie. Von dort aus gehen Pasteis de Nata heute noch nach ihrem Originalrezept über die Ladentheke.
In Japan findet man die Brötchen in jedem Kiosk und Supermarkt – die Rede ist von Melonpan. Eine richtige Kultur ist um das Melonenbrot entstanden, das eigentlich so gar nichts mit den Beeren-Früchten gemein hat – oder doch? Die Form oder besser gesagt das Muster auf dem Gebäck erinnert an die süß-fruchtige Erfrischung, die viele Menschen nicht nur im Sommer so lieben. Besonders ist vor allem das Innere: Beißt man zunächst in einen knusprigen äußeren Keksteig, versteckt sich im Inneren ein fluffiges und aromatisches Brötchen.
Gua Baos sind kleine Brötchen, die traditionell mit Fleisch, Fisch oder Tofu gefüllt und dampfgegart werden. Garniert mit Erdnüssen, haben sie außerdem einen angenehmen Crunch. Sojasoße und Koriander verleihen dem Snack den außergewöhnlichen Touch, der alle Kostenden geschmacklich nach Taiwan reisen lässt.
Ein echtes französisches Frühstück kommt ohne frische Croissants und heißen Café einfach nicht aus. Der Plunderteig, hergestellt aus einfachen Zutaten, geschichtet mit Butter, lässt ein kleines Kunstwerk entstehen. Ob herzhaft mit Schinken und Käse oder doch lieber die süße Variante mit einem Nuss-Nougat-Aufstrich oder Marmelade – belegt werden kann das Gebäck ganz nach Belieben. Weitere Alternative: Einfach pur genießen.
Heiß und fettig, dabei verdammt lecker. Kurz und knapp kann so die Beschreibung von Cong You Bing lauten. Die kleinen Pfannkuchen werden in der Pfanne ausgebacken und sind aufgrund der Frühlingszwiebeln ein herzhafter Snack für zwischendurch. Wer möchte, kann weitere Zutaten zur Füllung hinzufügen.