Das gesamt Brot wird in zwei Vorteige aufgeteilt. Das hat zwei großartige Vorteile. Zum einen gibt das dem Teig viel Fermentationszeit, also Gelegenheit Aroma zu entwickeln und Schadstoffe des Getreides abzubauen. Zum anderen erfordert die Herstellung des Laibes kaum Arbeit. Das Brot macht sich beinahe selbst.
Brezeln sehen vielleicht auf den ersten Blick kompliziert aus, sind jedoch gar nicht so schwer herzustellen. Dazu benötigt man nur einen einfachen Weizenteig, Lauge und etwas Zeit. Das Ergebnis sind Brezeln mit wunderbar fluffiger Krume und laugengebräunter Außenhaut. Sie schmecken ganz klassisch zu Weißwurst und Senf, als Snack unterwegs oder auch mal mit etwas Süßem kombiniert.
Kürbiskerne geben diesen Brötchen ein herzhaft-knackiges Topping. Zwei Vorteige sorgen für ein kräftiges Aroma. Und optisch macht eine kleine Drehung die Teiglinge zum Hingucker. Das sind künftige Lieblings-Semmeln.
Es ist kühl geworden. Zeit also für herzhafte Brote, die sich hervorragend für gesellige Stunden in der warmen Küche anbieten, aber auch zum Abendessen auf dem Tisch eine gute Figur machen. Durch den Einsatz von Speck, (Röst-)Zwiebeln und Kartoffelflocken wird im Röstibrot zudem eine klassische Beilage fantasievoll interpretiert.
Wer sich glutenfrei ernährt, muss nicht auf frische Körnerbrötchen zum Frühstück verzichten. Obwohl sie nur aus vollwertigen Zutaten bestehen, sind diese Mehrkornbrötchen dennoch luftig und weich. Das liegt an der Kombination aus Sauerteig, Flohsamenschalen und einem hohen Wasseranteil.