Ein rustikales Kastenbrot für kühle Tage. Meistens sind das Sauerteigbrote. In diesem Fall aber genügt der Einsatz eines Hauchs von Hefe. Das gibt dem Teig lange Zeit, sein kräftiges Aroma auszubilden. Und auch bekömmlicher wird er dadurch. Dabei macht das Brot kaum Arbeit.
Die milde Süße gekochter Maronen trifft hier auf die feine Säure eines Sauerteig- Mischbrotes. Zusammen wärmen sie die Seele und bieten die perfekte Bühne für süßere Aufstriche. Oder einfach nur Butter. Denn wer das Aroma der Maronen mag, braucht nicht mehr auf dieses Brot.
Wenn es schnell etwas zum Knabbern sein soll oder ein Begleiter zu Raclette oder Fondue, dann ist Ciabatta immer eine gute Wahl. Hier wird es winterlich gepimpt mit Schinken und Zwiebeln. Das sorgt zwar für eine etwas dichtere Krume als beim Ciabatta üblich, aber eben auch für ein hervorragendes Aroma.
Winterzeit ist Roggenzeit. Es gibt inzwischen Befürchtungen, Roggen könne bald schon aus der menschlichen Ernährung verschwinden, da die Leute zunehmend zu Weizenprodukten greifen. Es wäre tragisch. Das rustikale Aroma des nordischen Korns würde fehlen. Hier wird es durch Altbrot unterstützt, das zudem mehr Wasser im Laib bindet. Das sorgt für eine lange Frischhaltung.
Vollkornmehl, Kürbiskernmehl, Roggenschrot und Kürbiskerne geben diesem Brot einen kernigen, würzigen und nussigen Charakter. Das Brot lässt sich ohne Knetmaschine zubereiten und hält sich locker mehrere Tage frisch.