Milchprodukte geben der Brot-Krume eine wunderbar wattige Konsistenz, das weiß man. Dabei ist Milch gar nicht nötig. Dank des wachsenden Vegan-Marktes gibt es zum Beispiel exzellenten Kokos-Joghurt, der ohne tierische Zutaten auskommt. Er gibt diesem Brot ein gaumenschmeichelnd-leichtes Kokos-Aroma und eine wattige Konsistenz – perfekt für den Frühstückstisch und die Schulbrote.
Herzhaftes Mischbrot und süße Trockenpflaumen? Auf den ersten Blick eine wenig passende Kombination. Im Mund aber eine exzellente Mischung, die ihren vollen Charme entfaltet, wenn wenn ein herzhafter Käse dazu kommt. Mit dem lässt sich dieses Brot als Abschluss eines Mehr-Gänge-Abendessens servieren. Die Gäste werden ebenso überrascht wie begeistert sein.
Der Sommer ist die Zeit leichter Brote, meist aus hellem Weizenmehl. Aber zwischendurch darf es dann auch mal herzhaft werden. So wie bei diesem Vollkornbrot, dem man seinen hohen Weizenanteil nicht ansieht. Denn zum Einsatz kommt Rotkorn, eine Ur-Weizensorte, die gerade wiederentdeckt wird und durch ihr rundes Aroma besticht.
Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet, der Grill seltener angeworfen wird – dann kommt dieses Brot auf den Tisch und erinnert mit seinem Aroma an die langen Sonnentage. Tomate unterstreicht die milde Säure des Sauerteigs, während sich in Sachen Mehl Ciabatta und Baguette die Hand reichen. Weniger Salz im Teig fällt da geschmacklich gar nicht auf. Eine italienisch-französische Kooperation mit langer Reifezeit für hohe Bekömmlichkeit, besten Geschmack und ausklingendes Urlaubsgefühl.
Sauerteig, Roggenvollkorn, Altbrot und eine lange Gare im Kühlschrank geben diesen Weizen-Mischbrötchen geschmacklich ordentlich Bumms. So sehr, dass man mit Salz sparsam würzen kann, ohne dem Aroma etwas zu nehmen. Die lange Reifezeit macht sie zudem gut bekömmlich. Und ganz ungewöhnlich: Vollkommen untypisch schmecken diese Brötchen am zweiten Tag noch besser als am ersten.