Wenn man täglich für die Familie Pausenbrote machen möchte, die möglichst gesund, lecker und dabei auch noch vielfältig in den Zutaten sind, kann das schon eine Herausforderung sein. Vor allem, wenn es schnell gehen soll. Und dann soll es auch noch allen schmecken. Eine unlösbare Aufgabe? Nein – mit dem Pausenbrot Pauline klappt es ganz einfach.
Axel Schmitt ist bekannt als der Wacken-Bäcker. Er bereichert das Heavy-Metal-Festival mit frisch Gebackenem. Wer lange feiern will, muss entsprechend wach sein. Dabei hilft dieses brasilianische Kaffeebrot aus Franken, Schmitts Heimat. Als Schüttflüssigkeit wird ausschließlich Kaffee verwendet. Selbst nach dem Backen enthält das Brot noch Koffein. Hervorragendes Aroma allerdings auch.
Mit seiner groben Porung, der wild aufgebrochenen Kruste und dem kräftigen Geschmack ist dieses Brot echt rustikal. Das Kochstück gewährleistet Saftigkeit und der Sauerteig Marvin verleiht ihm ordentlich Backtrieb, ganze ohne Hefe. Da es im Topf gebacken wird, bekommt das Brot eine krossknusprige Kruste.
Die Zugabe von Fett gibt der Krume dieses Brotes eine wattige Konsistenz. Nicht benötigter Sauerteig aus dem Kühlschrank einerseits und Backmalz andererseits bringen zudem ein feines Süße-Säurespiel in den Laib. Das Brot überzeugt mit Marmelade ebenso wie mit Salami. Ein leicht genießbarer Allrounder eben. Das Besprühen mit Wasser verleiht der Kruste einen schönen Glanz. So macht sich das Butter-Krüstchen auch als Geschenk oder Mitbringsel gut.
Dinkel neigt zum sogenannten Trockenbacken. Dem wird hier mit zwei Kniffen entgegengewirkt. Ein Kochstück bringt mehr Feuchtigkeit ins Brot und macht es länger haltbar. Dieselbe Funktion hat auch das Manitoba-Mehl. Es wird aus Elite-Weizen gemahlen, der besonders viel Gluten enthält und somit auch mehr Wasser binden kann.