Dieses Rezept ergibt ein kerniges aromatisches Brot mit langer Frischhaltung. Es zählt zu den Top-Sellern in den Bäckerei- Filialen der Braaker Mühle in und um Hamburg. Zum Einsatz kommen Quell- und Kochstück sowie Sauerteig. Sie bringen viel Feuchtigkeit in das Vollkornbrot und sorgen dafür, dass es auch nach dem dritten Tag noch angenehm zu essen ist.
In Bayern, Baden-Württemberg, im niederösterreichischen Mostviertel sowie in Oberösterreich wird traditionell der Most meist aus den gerbstoffreichen Mostbirnen mit einer Beimengung von Äpfeln, teils auch von Quitten und den Früchten des Speierlingsbaums gekeltert und vergoren. Verwendet man Most beim Brotbacken, entstehen eine leichte Säure und eine knusprige Kruste.
Dinkel, Hafer und Lupine. Obwohl der leichte Gelbstich eventuell andere Assoziationen zulässt, besteht dieses Brot nur aus Dinkel, Hafer und Lupinen. Es hat einen aromatischen Charakter mit nussig-würzigen Nuancen. Es lässt sich in einer Kastenform, im Holzbackrahmen oder sogar freigeschoben backen.
Diese „Lupinis“ sind keine klassischen Sonntagsbrötchen, aber ideale Begleiter zum Curry, zur deftigen Suppe oder als interessante Frühstücksbrötchen-Alternative. Mit 20 Prozent Lupinenmehl erinnern die Brötchen geschmacklich ein wenig an Kichererbsen oder Berglinsen, die ja zusammen mit den Lupinen der gleichen „Familie“ angehören. Es dominieren würzige, herbe, kräftige und nussige Aromen.
Ein wattig-softes Brot mit charakteristischem Gelbstich dank Lupinenmehl und einem buttrig-nussigen Aroma dank gebräunter Butter. Das Salz-Hefe-Verfahren sorgt für eine Toast-taugliche Krume und für eine schöne Teigbeschaffenheit. Ob getoastet oder ungetoastet – auf dem Frühstückstisch ist das Brot eine super Alternative zu den „Klassikern“.