Einmal vorbereitet, ist es dem Vorteig egal, ob er zwei, drei oder vier Tage im Kühlschrank steht. Losgebacken wird spontan, wenn’s passt. Und dann steht auch innerhalb von 4 Stunden ein leckeres Brot auf dem Tisch, dem der gereifte Emmer-Vorteig ein charakteristisches Aroma gibt.
Mischbrot ist der Deutschen Lieblingsbrot. Zu Recht. Aus Weizen und Roggen lässt sich geschmacklich eine Menge rausholen. Wie in diesem Fall, in dem der 30-prozentige Roggen-Anteil komplett versäuert wird und neben Geschmack auch einen kräftigen Ofentrieb ins Brot bringt.
Dieses rustikal angehauchte, äußerst geschmackvolle Brot passt zu buttrig-süßen Aufstrichen genauso gut wie zu einer Käse- oder Fleischplatte. Brotreste eignen sich bestens als Toastbrot – und verströmen dabei weitere, herrliche Düfte.
Jause ist das Österreichische Wort für eine Brotzeit. Und was passt da besser als ein kräftiges Brot mit starkem Aroma? Die Jausenkruste mit dunklem Bier im Teig und kräftigem Alpenroggenmehl ist ein perfekter Begleiter zünftigen Abendessens. Man kann dieses Brot durch Zugabe roher Schinkenwürfel oder von Röstzwiebeln lecker aufpeppen.
Ballaststoffreiche Ernährung dient der Gesundheit. In diesem Brot sind Ballaststoffe dank Vollkornmehl sowie Vollkornflocken und Leinsaat reichlich entalten. Gerade der Waldstaudenroggen enthält mehr davon als herkömmlicher Roggen. Das Dinkelmehl und die Roggenflocken sorgen zudem für einen guten Eiweißgehalt des Brotes.