Mein Ziel war ein Brot, das eine helle, weiche und grobporige Krume mit einer krachend und rustikal ausgebackenen Kruste verbindet. Dafür kommt Manitoba-Mehl zum Einsatz. Dieses Mehl wird in Kanada (Manitoba ist eine Provinz dort) aus Eliteweizen gemahlen und kann durch seinen deutlich höheren Gluten-Gehalt etwa 15 bis 20 Prozent mehr Wasser binden als das vergleichbare Weizenmehl Type 550. Das gibt dem Brot ein stabiles Klebergerüst und seine saftig-zähe Krume.
Dieses Brot weckt bei Gästen sofort Neugier. Vor allem wenn die Wohnung nach dem Backen noch so schokoladig riecht. Aufgrund des hohen Kakao-Anteils ist es unerwartet wenig süß und passt so hervorragend zum Käse nach dem Essen.
Dieses saftige, Saaten-reiche Brot hat mich ein paar Wochen gekostet. Ich wollte es vollstopfen mit wertvollen Körnern, dabei aber eine gute Balance zwischen den Zutaten finden. Jetzt ist es so weit, der Roggen-Kornspeicher ist ein reichhaltiges, saftiges und lange frisch haltendes Brot mit herzhaft-nussigem Geschmack.
In diesem Rezept sind selbst gemahlenes Dinkelvollkornmehl und Buttermilch in schmackhafter Weise miteinander kombiniert – als kernige und sättigende Brötchen. Sie eignen sich aufgrund ihres ausgewogenen Geschmacks eigentlich zu allen Belägen.
Ich habe oft von Ruchmehl gelesen und wollte selbst ein saftiges, knackiges Brot damit kreieren. Da es aus der Schweiz kommt, dachte ich zugleich an Milch und Nüsse. So entstand nach ein paar Backversuchen ein „Schweizer Nussbrot“. Hinter einer knusprigen Kruste versteckt es in einer saftigen Krume aromatisch-knackige Nüsse. Dieses Brot passt perfekt zu Käse, Rauchschinken und Salami – kurzum: zu einer kräftigen Brotzeit.