Wenn ich Kartoffeln mache, dann immer absichtlich etwas zu viel, damit ich noch ein Kartoffelbrot daraus backen kann. Gerade in glutenfreien Brotteigen sind Kartoffeln klasse. Sie geben einen wunderbaren Geschmack und bringen viel Feuchtigkeit in den Teig. Für dieses Brot habe ich eine Mischung aus Hefewasser und glutenfreiem Sauerteig als Triebmittel verwendet. Die Kartoffelflocken unterstützen noch den Kartoffelgeschmack. Zur Bindung sind Leinsamen und Guarkernmehl mit im Teig. Zutaten für 1 Brot
Mit bestimmten Zutaten und Vorteigen kann auch ein glutenfreies Brot schön dunkel und kräftig werden. Die dunkle Farbe und einen leckeren Geschmack bringt eine kleine Menge Traubenkernmehl in den Brotteig. Außerdem habe ich ein Brühstück aus gerösteten Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Haselnüssen und Walnüssen sowie Leinsamen, Sesam, Hirseflocken und Wasser gemacht.
Das erste Brot ist ein ganz einfaches Mischbrot mit 30 Prozent Roggenmehl und 70 Prozent Weizenmehl. Durch die lange Gehzeit benötigt man tatsächlich nur dieses eine Gramm Frischhefe. Dafür bekommt dieses Brot ein herrliches Aroma, eine wattige Krume und bleibt lange frisch. Wer keine Feinwaage hat, kann sich ein Gramm frische Hefe wie eine Erbse vorstellen.
Vollkornbrote haben das Image freudlospappiger Stullen, die sich beim Kauen im Mund zu vermehren scheinen. Dabei muss das gar nicht so sein. Dieses Kastenbrot bringt neben einer saftig-lockeren Krume einen milden Geschmack mit.