Was tun, wenn man eine große Literflasche besten steirischen Kürbiskernöls geschenkt bekommt und kaum Salat isst? Natürlich verwendet man möglichst viel Öl in einem Brot. Erster Versuch war ein Kürbiskernölbrot mit einem Kürbiskernölanteil von 40 Prozent. Das Brot schmeckte sehr, war aber sehr fettig und eher als Grillbeilage geeignet. Die nächste Idee waren dünne Stangen, kross gebacken, so dass es eben keine fettige weiche Krume geben würde. Das Ergebnis überzeugt – ein schöner Snack, kross und nussig im Geschmack.
Ich habe zwar sehr viele Mehl- und Getreidesorten, mit denen ich regelmäßig Brot und Brötchen backe, meine Favoriten sind aber Ruchmehl und das Alpenroggenmehl. Aus diesen beiden Sorten habe ich dieses Rezept entwickelt. Der Vorteig besteht aus aktivem Hefewasser und Ruchmehl. In den Hauptteig kommt als weiteres Triebmittel noch Lievito Madre aus Hefewasser. Buttermilch verwende ich sehr gerne in vielen Brotteigen, da dadurch die Krume besonders fluffig wird.