Wenn man am Morgen direkt frisch gebackene Brötchen essen möchte, bietet sich eine kalte Gare über Nacht an. Es spart Platz im Kühlschrank, wenn man die Brötchen in eine eckige Springform setzt und wie Mini-Brote backt. Die saftigen Kartoffelquader überzeugen dank der Kartoffeln und der Lievito Madre im Teig mit einer wattig-weichen Krume. Ein herrlich fluffiges Frühstückserlebnis.
Manitobamehl ist kleberstark und nimmt sehr viel Flüssigkeit auf. In der Vollkorn-Variante hat es darüber hinaus einen ausgesprochen feinen Geschmack. Zusammen mit Walnüssen und Ahornsirup wird das Brot daher ganz besonders aromatisch. Dabei überzeugt es mit einer lockeren und luftigen Krume.
Eine kräftige, dunkle Kruste und eine wattige, helle Krume – die Gegensätze könnten stärker kaum sein. Und doch passen sie perfekt zueinander. 80 Prozent der Aromen eines Brotes kommen aus der Kruste. Die Oberfläche des Teiglings karamellisiert in der Hitze des Ofens und bildet hunderte von Aromastoffen. Diese werden ins Innere gezogen, wenn der Laib beim Backen wächst. Und so wartet die helle Krume mit einem herrlichen Aromenspiel auf.
Roggen und Dinkel sind kulinarisch eine hervorragende Paarung. Vor allem wenn ein kräftiger Waldstaudenroggen im Sauerteig steckt, der das Brot treibt. Der milde Dinkel federt die kräftigen Noten ab und so beißt man herzhaft in ein mildes Alltagsbrot, das einen deftigen Belag ebenso verträgt wie einen süßen Aufstrich.
Was für ein aromatisches Advents-Schmankerl! Im Teig lassen sich Glühweinreste perfekt verwerten. So ergibt sich ein ausgewogenes, kräftiges Brot mit dezent-weihnachtlichem Touch. Die leicht rötliche Krume ist durch den Sauerteig schön saftig und die Kruste sehr rustikal sowie knusprig gebacken.