Manchmal sind es die unscheinbaren Dinge, die sich plötzlich als fantastische Bereicherung erweisen. Und dann trotzen sie auch noch allen Vorurteilen. Roggen kann man nur mit Sauerteig backen? Das war mal so, ist aber lange her. Heutiger Roggen funktioniert prima mit Hefe. Und wenn man einen gut gereiften Vorteig mit ins Spiel bringt, ist das auch aromatisch eine runde Sache.
Die Basis für dieses Brot bilden sanfter Weizen sowie herzhaftes Emmermehl. Der milde Geschmack der Süßkartoffel und salzige Erdnüsse ergänzen den Teig, zusammen ergeben sie ein ganz besonderes Aroma. Die Krume wird wunderbar fluffig und die Nüsse sorgen für etwas Biss. Dazu passt ein leckerer Auberginen-Aufstrich ebenso wie Geflügelwurst oder würziger Käse.
Das Graubrot nach Schweizer Art trägt seinen Namen, da es an eine herrliche Jause auf einer eidgenössischen Bergalm erinnert. Es handelt sich um ein saftiges Roggen-Mischbrot mit zweierlei Vorteigen. Belegt werden kann es zum Beispiel mit einem kräftigen Käse. Nicht nur für Wandernde ist das ein Genuss. Die luftige Porung und die herrliche Kruste mit schönem Ausbund, der an einen felsigen Bergkamm denken lässt, laden alle Brotfans zum Schmausen ein.
Die Kombination aus dem dunkleren Weizenmehl und dem Weizenschrot ergibt luftige, aromatische Brötchen, die zum Frühstück genauso wie zur Mittagspause passen. Sauerteig und Buttermilch geben ihnen eine angenehme Säure, das Brühstück verleiht den Gebäcken Saftigkeit. Bestreut mit Schrot, wird jeder Bissen zum crunchigen Erlebnis – mit Fruchtaufstrich oder Aufschnitt einfach ein Genuss.