Aurelia bedeutet so etwas wie „die Goldene“. Beim Anblick der Krume wird auch schnell klar, woher der Name des luftigen italienischen Weizenbrotes kommt. Da möchte man am liebsten direkt eine dicke Scheibe Höhlenkäse mit Trauben oder etwas Camembert mit Preiselbeeren drauflegen und herzhaft reinbeißen.
Gewürze und Röstzwiebeln bringen hier den kräftigen Geschmack ins Brot, der die Getreidenoten indes nicht überlagert. Aufgrund seiner Ringform hat der Laib viel Kruste und eignet sich bestens als Partybrot. Als Beilage zu herzhaften Suppen macht er eine hervorragende Figur, schmeckt aber auch mit Aufschnitt wie Schinken, Mett oder Kassler einfach nur gut.
Das Sauerteigbrot verdankt seinen rustikalen Charakter nicht allein einer krachenden Kruste, sondern auch dem Weißbier als Schüttflüssigkeit. Das Getreide-Dreigestirn Weizen, Roggen und Emmer unterstreicht das besondere Aroma noch. Das rösche Äußere ummantelt eine herrlich lockere Porung in einer wattigen Krume. Wenn das mal nicht die passende Basis für herzhaften Aufschnitt oder nussigen Käse ist.
Der hohe Anteil an Lievito Madre macht das Urkornbrot bekömmlich und garantiert eine lange Frischhaltung. Die gerösteten Sonnenblumenkerne verstärken das Aroma. Insgesamt erhält man so ein wunderbares Brot für ernährungsbewusste Menschen. Serviert mit einem Sommer-Pouletsalat an einem Joghurtdressing, Salatgurken, Orangenfiletstreifen und etwas Aceto Balsamico für die Säure, ist es eine vollwertige Mahlzeit, die einfach nur die Laune hebt.
Das Brot wurde für ein Partnerschaftsprojekt in Uganda entwickelt. Gefordert war ein Rezept, das vor Ort in dem afrikanischen Land einfach nachgebacken werden kann. Die Grundlage bildet Weizenmehl. Da in Uganda außerdem Mais angebaut wird, ist er ebenfalls im Rezept vertreten. Als nahrhafter Gegenpart mit seinem besonderen Aroma ist Buchweizen der Dritte im Bunde. Die Saaten bringen zusätzlich Nährstoffe und Biss ins Gebäck.