Der Laib ist kein gewöhnliches Roggenmischbrot, sondern ein besonders aromatisches. Hier wird kaltgezogenes Kaffeewasser zum Ansetzen des Sauerteiges genutzt. Die Röstnoten der Kaffeebohnen geben dem Brot eine exquisite Note. Belegt mit Ziegenfrischkäse, Birnenspalten und Walnüssen ergibt es die perfekte Brotzeit.
Der besondere Roggen wurde im 19. Jahrhundert aus der französischen Champagne nach Deutschland gebracht. Es handelt sich um eine bis zu zwei Meter hoch wachsende robuste Sorte, die auf den nährstoffarmen Sandböden Mecklenburg-Vorpommerns hervorragend angebaut werden kann. In dem Brot überzeugt sie durch ihr kräftiges Aroma. Kerne und Saaten sorgen für zusätzlichen Biss und machen den Laib zum Hochgenuss.
Bei einer Teigreife von zwei Tagen entwickeln sich im Teig vielfältige natürliche Aromen, die den Laib zu einem Hochgenuss heranreifen lassen. Dabei überzeugt das Buttermilch-mit-Dinkel-Brot nicht nur mit Geschmack, sondern auch – dank hoher Teigausbeute – mit einer langen Frischhaltung und einer wilden offenen Porung, sodass die Krume nur zu gern pur oder mit leckerem Dip genossen werden kann.
Man kennt ihn unter den Namen Semmelauflauf oder Serviettenkloß – den Brotpudding. In niederdeutscher Sprache auch „Grooter Hans“ genannt, hat das Gericht seinen Ursprung in Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Die Zutaten waren früher auf den Höfen in der Küche vorrätig. Altes Brot wurde effektiv verarbeitet und der Hunger der schwer arbeitenden Landbevölkerung günstig gestillt. Dabei schmeckt der Brotpudding auch noch hervorragend, zum Beispiel zu Kasseler oder in der süßen Variante zu Kompott.
Der Stuten ist eine Hommage an den Herbst. Gleichwohl macht er sich auch auf einer österlichen Tafel gut. Zudem ist er einfach herzustellen und aufgrund der zugegebenen Kerne und Beeren ernährungsphysiologisch wertvoll. Die Früchte verleihen ihm ein leicht säuerliches Aroma. Zusammen mit den Röstnoten der Kürbiskerne ergibt sich ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Zu einem Zopf verflochten, ist das Gebäck optisch gleichermaßen harmonisch wie extravagant.