Manchmal liegt das Besondere in der Einfachheit. Das reine Dinkelbrot macht seinem Namen alle Ehre. Es hat eine luftiglockere Krume und sorgt so für ein verführerisch-zartes Mundgefühl. Dank des Kochstücks hält das aromatische, helle Gebäck lange frisch, obgleich es vermutlich ganz schnell aufgegessen wird. Ab dem ersten Bissen schwebt man nämlich schon auf Dinkel-Wolke sieben.
Die Herstellung des Kronenbrotes erfordert etwas mehr Aufwand, dafür wird man mit einem königlichen Gebäck belohnt. Der zum Kranz geformte Laib ist dank seiner großen Krustenfläche sehr knusprig und umschließt eine weiche, luftige Krume, die außerordentlich aromatisch schmeckt. Auf jedem Buffet ist das Brot ein echter Hingucker, als besonderes Frühstücksbrot ist es ein Gedicht.
Das wohl bekannteste Brötchen aus der Schweiz ist das Weggli. Dabei handelt es sich um einen echten Allrounder. So passt das Gebäck sehr gut zu süßen Aufstrichen, kann aber ebenso mit Schinken oder Käse belegt werden. Charakteristisch ist die spezielle Form der Wegglis. Die Krume der Brötchen ist fluffig, die Kruste weich und der Geschmack herrlich aromatisch.
Tante Erna steht für das Einfache, den Durchschnitt. Und so ist auch dieses Brot ein bisschen. Ganz einfach, ganz durchschnittlich. Ein simples Weizen-Hefebrot, gebacken im Kasten. Und dennoch hat es der Laib in sich. Das Vollkornmehl und der Vorteig geben ihm eine ordentliche Portion Aroma wie auch zahlreiche Nährstoffe. So ein Brot hat das Zeug zum Brot des Jahres.
Gutes Brot braucht Zeit. Aber manchmal muss es eben schnell gehen. Da kann kein Sauerteig aufgefrischt, kein Vorteig 12 Stunden zur Reife gestellt werden. Auch innerhalb von 3 Stunden lässt sich ein leckeres Brot auf den Tisch bringen, das mit vollem Aroma überzeugt. Die Karotten im Brot sind nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ein Highlight. Das Ruchmehl sorgt für zusätzliches Aroma.