Die alte Getreidesorte Rotkornweizen ist eine Bereicherung für die Brotbäckerei. Sie sorgt für ein nussiges und kräftiges Aroma im Teig und färbt die Krume mit ihrer rotbraunen Farbe schön dunkel. Durch die Zugabe von geschroteter Leinsaat und geröstetem Altbrot bindet der Teig viel Flüssigkeit und bekommt eine luftig-lockere Krume.
Geräuchertes Paprika-Pulver gibt diesem Brot den Pfiff – optisch wie geschmacklich. Mit der mild-pikanten Rauchnote sowie der rötlichen Färbung der Krume zieht der Laib Aufmerksamkeit auf sich. Ein wenig Frischkäse oder auch ein milder Gouda passen hervorragend zu diesem Gaumenschmeichler.
Die Süße vorgegarter Maroni trifft auf aromatisches Ruchmehl. So weckt das Brot nicht nur warme Gefühle im Magen an kalten Wintertagen, sondern haucht dabei auch allen anderen Sinnen Leben ein. Die zarten Röstaromen der Kruste umschmeicheln den harmonischen Geschmack der Krume. Die Esskastanien verleihen dem Brot Biss. Süße und herzhafte Beläge harmonieren damit gleichermaßen gut.
In dem Brot treffen gleich mehrere besondere Mehle aufeinander: Gelbweizen-, Waldstaudenroggen- sowie Kastanienmehl. Hinzu gesellen sich im charmanten Schmandbrot Backmalz und Honig. Sie sorgen für eine leicht dunkle Färbung und einen malzigen Geschmack. Gekrönt wird der unverwechselbar sahnige, cremige und rahmige Genuss durch die Zugabe von Walnüssen, Sesam und Mandelstiften. Nussiger geht es kaum.
Malz gibt Brot eine leichte Süße und einen karamelligen Geschmack. Zusammen mit der Beimischung von Hafermehl entsteht nach diesem Rezept ein sehr bekömmliches Brot, das zu fast allen Belägen passt. Besonders mit Käse, leichtem Aufschnitt, Marmelade sowie Honig entfaltet es ein herrliches Aroma. Eine Empfehlung ist speziell malziger Waldhonig zu dem Brot, der die Karamellnote unterstreicht.