Die urigen Teigstangen sind eine hervorragende Beilage zum Grillen, zur Suppe oder zu einem leckeren Salat. Dank ihrer verzwirbelten Form bilden sie besonders viel knusprige Kruste und verströmen feine Röstaromen. Passend zum Rezept empfiehlt sich als Getränk ein (alkoholfreies) Bier. Herzhaft belegt oder mit Butter bestrichen sind die Gebäcke ein Hochgenuss.
Zieht der Duft des Brotes durch die Küche, kommt sofort Urlaubsstimmung auf. Nach Lust und Laune kann man das mediterrane Gebäck dann direkt nach dem Backen genießen – oder zunächst noch für einen besonderen kulinarischen Genuss mit Tomaten, Mozzarella und frischem Basilikum verfeinern. Das Pizzagewürz verleiht dem Brot ein intensives Aroma.
Der Name der marokkanischen Gewürzmischung Ras el Hanout bedeutet frei übersetzt so viel wie „Kopf“ oder „Chef des Ladens“. Für die Zubereitung kommen bis zu 30 verschiedene Gewürze zum Einsatz, die Zusammensetzung variiert dabei von Händler zu Händler. Dem Gebäck verleiht die süß-würzige Mischung aus dem nordafrikanischen Königreich ein ganz besonderes Aroma.
Das Spiel mit der Fermentation und einer geringen Menge Sauerteig – gepaart mit viel, viel Zeit – schafft vielschichtige und intensive Brotaromen. Eine leicht nussige Note erhält der Laib durch die Zugabe von Buchweizenmehl. Die lange, kalte Gare sorgt für ein mild-säuerliches Aroma.
Vom Ansetzen des Brotteigs bis zum Moment, in dem der Laib warm dampfend und herrlich duftend auf dem Tisch steht, vergehen sage und schreibe drei Tage. Die lange Wartezeit lohnt sich dabei sehr. Das Brot schmeckt überragend und ist durch die Verwendung von wilder Hefe sehr leicht und bekömmlich.